G e m e i n d e S t. M e c h t h i l d
W e s t e r e g e l n
Besuch der Klusstiftung zu Schneidlingen und Groß Börnecke
Zwei Vertreter unserer kleinen Bastelgruppe in Westeregeln haben im April die Förderschule der Klusstiftung besucht.
Dies ist eine Einrichtung der Diakonie im Salzlandkreis. Hier wohnen, leben und arbeiten Menschen mit geistiger Behinderung und deren Betreuende.
Unser Anliegen war es, den Kindern der Klasse 3 B eine Überraschung zu überbringen. Wir hatten im Winter aus Jeansstoffen Sportrucksäcke für die Kinder genäht. Dafür hatten wir im Vorfeld alte Jeans gesammelt. In Abstimmung mit dem Lehrer, Herrn Kevin Schmidt, hatten wir für die 10 Schüler dieser Klasse eine Überraschung vorbereitet.
Wir wurden in der Schule herzlich empfangen und hatten auch viel Freude bei der Übergabe die Beutel.
Die Leiterin der Schule zeigte uns noch alle Sporträume und wir wurden durch einige weitere Klassenräume geführt. Die Kinder bedankten sich herzlich. Es wurden Überlegungen angestellt, die weitere Treffen ermöglichen.
Auf jeden Fall sind wir alle herzlich zum Frühlingsfest im Juni eingeladen.
St. Mechthild im April 2026
Maria Fitzner
Maiandacht
Seit einiger Zeit ging uns eine Idee nicht mehr aus dem Kopf: Maiandacht! So richtig mit Weihrauch, sakramentalem Segen und Blasmusik. Leider ist alles, was auf den ersten Blick leicht erscheint nicht immer so einfach. Keine (bezahlbare) Kapelle weit und breit, keine Monstranz mehr in Westeregeln, sondern im Museum. Weihrauch war aber schonmal genügend vorhanden. Aber der Herrgott fügt es!
Wir waren im letzten Jahr zum Waldgottesdienst im Hakel, übrigens eine tolle Sache, evangelisch organisiert und ökumenisch angelegt. Also schmissen wir unseren Berliner Roller an und auf gings in den Hakel. Bei herrlichem Sommerwetter fühlten wir uns unter den schattenspendenden Bäumen sehr wohl, der Gottesdienst war sehr schön. Dazu spielten die Blechpuster aus Nachterstedt. Gut gemischt aus Jung und Alt, sie spielten einfach super! Punkt 1 kam in Sicht! Natürlich haben wir sofort gefragt, ob sie sich vorstellen könnten bei uns zur Maiandacht zu spielen.
Wir bekamen die erste vage Zusage. Mit Herrn Popp, dem Orchesterleiter wurde bald ein Termin gefunden, Punkt 1 war nun klar!
Bei unserem Faschingsgottesdienst haben wir mit Vikar Ruby unsere Idee besprochen und er sagte sofort zu! Punkt 2 war klar! So schnell kann es manchmal gehen! Der Termin steht, die Bläser sind engagiert, ein weihrauchfester Organist sagte zu, unser Vikar kommt… Prima! Das läuft.
Punkt 3: die Monstranz! Sie steht seit Jahren in Egeln im Museum der Klosterkirche. Aber wir sind ja kein Museum! Also wurde angefragt, nachgehakt und schließlich konnte es wahr werden, wir konnten „unsere“ Monstranz wieder nach St. Mechthild holen.
Welche Freude! Punkt 3 war damit auch klar.
Jetzt ging es in die heiße Phase. Der Herr Vikar übernahm die Maiandacht, er sprach sich mit der Musik persönlich ab, eine Aufgabe wurde uns also abgenommen. Für das anschließende Beisammensein wollten wir Kaffee und Kuchen anbieten. Das will geplant und überlegt sein! Wieviel Menschen werden unserer Einladung folgen? Wie wird das Wetter? Wieviel Kuchen, wieviel Kaffee? Die einen rechneten damit, dass es niemals reichen würde und die anderen damit, daß 12 Körbe überbleiben würden. Einladungen wurden geschrieben, die Mundpropaganda setzte ein, die Nachbargemeinden wurden eingeladen, Helfer wurden gesucht und schnell auch gefunden. So macht die Planung Spaß!
Am Tag vor der Maiandacht schmückten wir unsere Kirche mit Birken und Flieder, Schneeball und Pfingstrosen waren in diesem Jahr noch nicht soweit. Am Sonntag kamen viele fleißige Helfer und haben Bänke aufgestellt, Tische gedeckt, Geschirr verteilt, Kuchenspenden angenommen, Kaffee gekocht, Musiker geleitet, Gäste empfangen…. und die Gäste kamen! Aus nah und fern! Unsere Kirche füllte sich, die Blicke der Freude über unsere schön geschmückte Kirche ließ manches Auge leuchten. Die Maiandacht war ein Traum, Weihrauch, Orgel, Bläser, Marienrufe und sakramentaler Segen mit „unserer“ Monstranz. Einige Leute erzählten mir hinterher, dass sie mit Tränen in den Augen mitgebetet haben. Sie fühlten sich in eine andere Zeit versetzt, sie waren angefasst. Die Sangesfülle hat die Bläser überrascht, einige hatten noch nie eine Maiandacht mit Weihrauch und all dem was sie ausmacht miterlebt und waren von dem, was sie erlebt haben berührt. Herr Vikar, das war so schön!
Im Anschluss gab es Kaffee und Kuchen und natürlich Blasmusik von den Blechpustern. Wir haben uns gefreut, dass aus allen Teilen unseres Pfarrbereiches und darüber hinaus Gäste kamen. Aus Schönebeck, Aschersleben, Staßfurt, aus den umliegenden Orten Egeln, Wolmirsleben, Unseburg, auch unsere Nachbarn aus der Pfarrei Oschersleben, aus Klein Oschersleben kamen. Sogar aus Köthen reisten Gäste an. Besonders freute uns auch der Besuch unserer evangelischen Mitgeschwister! Das ist Ökumene!
Viele brachten Kuchen mit, erzählten miteinander, erfreuten sich aneinander, sangen zusammen und alle blieben.
Das war so schön! 90 Leute kamen zum Gotteslob und um die Gottesmutter anzubeten, sich an der Gemeinschaft zu erfreuen.
Es ist ein ganz besonderer Lohn für all unsere Mühen und Arbeit! Danke allen Helfern und Helferinnen, allen die uns unterstützt haben, die niemals genannt werden wollen, die in einer stillen Selbstverständlichkeit einfach zufassen und da sind, wo sie gebraucht werden! Danke den Blechpustern und Viktor Embach für die großartige musikalische Begleitung, Danke Herr Vikar!
Danke den Kuchenbäckern und allen Spendern! Vergelts Gott!
Zum Schluss noch eines: Natürlich war dies ein Anfang! Wenn 90 Leute kommen ist das wirklich eine große Freude. Auch unsere anderen Veranstaltungen wie das Adventssingen sind zu einer festen Größe geworden, zu denen noch mehr Menschen unserer Einladung folgen. Es ist aber auch Sorge! Nach wie vor können wir bei Veranstaltungen dieser Größe keine Toilette anbieten. Das ist nicht nur schade, sondern auch unhygienisch! Wenn Menschen sich aufmachen, um in einem kleinen Dorf miteinander zu beten, miteinander Gemeinschaft zu erleben, zu singen und Gott zu preisen, wenn sie weite Wege auf sich nehmen um dabei zu sein, dann sollten wir uns auch darum kümmern! Jedes Mal eine Miettoilette zu bezahlen kann nicht die Zukunft sein. Vielleicht gelingt es uns ja mit Hilfe vom KV+ und dem Leitungsteam eine praktikable Lösung zu finden.
St. Mechthild im Mai 2026
Detlef Grau
Frühjahrsputz in St. Mechthild
Jede Hausfrau kennt das, im Frühjahr werden Besen, Mopp und allerlei Putzutensilien hervorgeholt und dem Winterdreck zu Leibe gerückt. So geschieht das in jedem Jahr auch bei uns in St. Mechthild.
Am Sonnabend den 18.April 2026 trafen sich knapp 20 Leute aus unserer Gemeinde zum alljährlichen Frühjahrsputz. In dem Zuge wollten wir die Osterinsel (Originalton Diakon Olschimke), deren Pflasterung durch die Wurzeln der danebenstehenden Bäume angehoben wurde, entfernen und die Stolperfallen beseitigen.
Viele Hände machten daraus ein kurzes Unterfangen. Das Wetter meinte es gut mit uns und schnell wurde allen warm. Drinnen und draußen geschäftiges Treiben, hier wurde die Kirche gewischt, Spinnenweben entfernt, der Glockenturm vom Staub befreit, dort wurden die Steine der Osterinsel aufgeladen, Erde mit dem Trecker angefahren, Gras gesät, Blumen gepflanzt, immer wieder hörte man hier ein Lachen, sah trotz der schweren Arbeit fröhliche Gesichter. Manch neuer Plan wurde „ausgeheckt“. Wer arbeitet, muss auch essen.
Danke an dieser Stelle für die Arbeiterversorgung mit Kaffee, Kuchen und durststillenden Getränken.
Allen war die Zufriedenheit am Ende der Arbeit anzusehen. Danke allen, die gekommen waren.
Detlef Grau
2. Faschingsgottesdient
in St. Mechthild Westeregeln
Am 07. Februar 2026 fand bei uns in der Kirche St. Mechthild in Westeregeln wieder ein besonderer Gottesdienst statt. Schon beim Betreten der Kirche war nicht zu übersehen, worum es heute ging: Fasching!
Girlanden, Luftballons und gebastelte Clownsgesichter schmückten die Kirche.
Die Bänke füllten sich und die Kostüme konnten sich sehen lassen! Von den unbeugsamen Galliern Asterix und Obelix und weitere Charaktere aus der Comicserie über die strahlende Prinzessin Peach bis hin zu einem geheimnisvollen Vampir war alles vertreten. Ein Affe und Hippies turnten durch die Reihen, und die Clowns sorgten mit ihren bunten Outfits und roten Nasen für besonders viel Heiterkeit. Die Kreativität und Liebe zum Detail machten das bunte Bild vollkommen.
Pfarrer Lorek konnte alle mit seiner Predigt begeistern, die passend zum Karneval natürlich als Büttenrede verpackt war. Mit viel Humor, Wortwitz und einem Augenzwinkern wurde die frohe Botschaft auf unterhaltsame Weise verkündet. Es wurde geschmunzelt, gelacht und auch zustimmend genickt.
Nach dem Gottesdienst ging das närrische Treiben weiter: bei Kaffee und Tee wurde angeregt geplaudert und gelacht. Besonders beliebt war der Eierlikör, der bei den Erwachsenen großen Anklang fand. Für die Kleinen gab es Kamelle und Kinder-Eierlikör (Vanillesoße). Pfannkuchen gab es auch wieder. Sogar drei mit Senf gefüllte Pfannkuchen fanden mehr oder weniger mutige Abnehmer.
Eine Neuerung zu letztem Jahr: Es wurde der Pokal für das Beste Kostüm verliehen. Rückwirkend für 2025 bekam die Taucherin einen Pokal und dieses Jahr gewann Majestrix den Preis!
Es wurden Lieder gesungen, geschunkelt und beim Luftballonwettpusten konnten Groß und Klein ihr Lungenvolumen unter Beweis stellen.
Der Abend war rundum gelungen und alle gingen glücklich und zufrieden nach Hause.
Danke an alle die da waren und danke allen, die beim Auf- und Abbau geholfen haben.
Bis zum nächsten Mal!
Antonia Schmidtke
Weihnachtsliedersingen
in St. Mechthild
Am 28.12.2025 fand das alljährliche Weihnachtssingen bei uns in der Kirche St. Mechthild statt.
Die Kirche erstrahlte im weihnachtlichen Glanz. Die Weihnachtsbäume waren schön geschmückt, Jesus, Maria und Josef warteten in der Krippe. Die Heizungen liefen, die Liederhefte wurden gedruckt, es konnte also losgehen!
Nachdem unser Adventssingen bereits sehr gut besucht wurde, kamen auch dieses Mal viele Menschen zum Singen. Die evangelische Gemeinde aus Westeregeln war zahlreich vertreten und auch einige Gäste, die für gewöhnlich nicht in die Kirche kommen. Wie schön!
Etwa 84 starke Stimmen sangen ab 15 Uhr die Weihnachtsklassiker wie „Alle Jahre wieder“, „Oh
du Fröhliche“ und „Zu Bethlehem geboren“. Drei weihnachtliche Texte wurden vorgelesen und den musikalischen Klängen der Orgel und Trompete konnte gelauscht werden.
Nach dem Singen gab es natürlich noch etwas, um die Stimme zu ölen und den Magen zu füllen. Kinderpunsch, Glühwein, Kaffee und Kakao wurden fleißig getrunken und die leckeren Kuchen, Stollen und Plätzchen wurden gerne gegessen. Danke an alle, die einen Kuchen (oder Plätzchen und Stolle) gespendet haben!
Untereinander kam man angeregt ins Gespräch und so wurde es ein gemütliches Beisammensein in der Kirche.
Auch im nächsten Jahr wird das Weihnachtssingen wieder stattfinden und wir freuen uns schon drauf!
Die Gemeinde aus St. Mechthild in Westeregeln wünscht allen ein frohes und gesegnetes
neues Jahr 2026!
Adventssingen in St. Mechthild in Westeregeln
Vor einigen Jahren begann aus einem Gedanken und einer Idee ein fester Termin bei uns in St. Mechthild zu werden, Adventssingen. Was aus der Idee einfach mal bewusst Adventslieder zu singen entstanden ist, kann man nun schon Tradition nennen. Weit vor dem 1. Advent beginnen die Vorbereitungen. Einladungen gestalten und verbreiten, Liedhefte entwerfen und drucken, Akteure gewinnen, Einkaufslisten schreiben, Dekoration basteln, Organisten festnageln und, und, und. Das hört sich erstmal schwer nach Arbeit an, ist es vielleicht auch, aber es macht viel Freude. Die Bastelgruppe trifft sich nicht nur in der Vorbereitungszeit, sondern immer. Es macht große Freude die Einladungen zu verteilen, man kommt immer ins Gespräch und so mancher Angesprochene hängt freudig alles ins Schaufenster. Unsere evangelischen Mitgeschwister waren zeitweise beim Verteilen der Einladungen sogar schneller als wir! Das nennt man doch gelebte Ökumene. Ich kann es gar nicht oft genug betonen! Darauf sind wir hier im Ort auch sehr stolz! Das ist nicht alltäglich! In diesem Jahr hatten wir sogar einen ökumenischen Kinderchor, der uns den lieben Advent besungen hat! Klasse! Mittlerweile gibt es in unserer Verbandsgemeinde einen WhatsApp-Kanal, den auch wir für unsere Einladungen nutzen konnten. In diesem Jahr hatte unser selbstgebauter Adventskranz aus einem Ackerwagenreifen und alten Hufeisen seine Premiere. Die Idee stammt von Nachbar Egon, der die Reifen zu schade fand wegzuwerfen. Der erste Advent kam schneller, als wir dachten, aber wir waren rechtzeitig fertig. Gegen 16.30Uhr begann ein Strom Leute in unsre Kirche zu kommen, der uns bei all der Sorge alle unter zu kriegen einfach lächeln ließ. Es waren knapp 150 Leute unsere Einladung gefolgt! Auch wenn die 100 Liedhefte nicht für jeden genügten, der Gesang erfüllte St. Mechthild in so wunderbarer Fülle! Die Kinder trugen adventliche Gedichte auf, Herr Stock von der evangelischen Gemeinde las das Magnificat und Antonia eine wunderbare Geschichte von Hans Kurze vor, der Geiger bei Bach in Leipzig war. Im Anschluss waren alle eingeladen bei Punsch, Schmalzstulle oder anderen Leckereien miteinander ins Gespräch zu kommen, was auch rege in Anspruch genommen wurde. Wir bedanken uns bei allen, die gekommen waren, die gesungen haben, die geholfen haben, bei denen, die niemals genannt werden wollen, bei denen, die wir hier nicht erwähnt haben, bei denen die mitgewirkt haben, die das Feuer und die Kerzen betreut haben, die sich um unser neues Mikrofon und den Lautsprecher gekümmert haben, die aufgeräumt haben, die die Instrumente gespielt haben, die mit den Kindern geübt haben, die Stullen geschmiert haben, die das Klo bezahlt haben, die Bilder geschossen haben und die Anteil daran hatten, dass es so ein schöner Nachmittag geworden ist. Die ganze Mühe hat sich für den einen Satz am Feuer gelohnt: Jetzt beginnt für mich der Advent! Eine große Freude wäre es für uns, wenn es uns im kommenden Jahr gelingen würde einen Priester dabei zu haben, der die vielen Menschen auch segnet! Es ist ganz einfach! Jedes Jahr am 1. Advent! Einfach bereits jetzt einschreiben! Traditionelles Adventssingen in St. Mechthild.
Detlef Grau
Lichtbildvortrag
"Mit dem Barkas nach Rom.
Eine „etwas“ verrückte Pilgerreise
der Familie Grau durch Italien."
2025, ein heiliges Jahr! Was lag also näher als eine Pilgerreise nach Rom? Nur womit? Eigentlich keine Frage! Natürlich mit dem Barkas! 45 Zweitakt-PS sollten genügen! Über diese für manchen Zeitgenossen verrückte und manchmal abenteuerliche Pilgerreise wollten wir berichten. Mittlerweile kommt man ja mit gefühlt ein paar tausend Bilder nach Hause, genug also für eine Lichtbildvortrag. Doch wo vor heimischer Kulisse vorführen? Ein Pfarrhaus haben wir nicht mehr, einen Raum nicht, wo wir uns treffen können. Was lag also näher als einfach mal bei unseren evangelischen Nachbarn nachzufragen? Sie haben ja noch ein Pfarrhaus! Wir haben offene Türen eingerannt! Gut, wenn man Ökumene so pflegt und lebt. Am 20.11. sollte es dann soweit sein. Die Vorbereitungen waren vorbildlich und haben richtig Spaß gemacht, geschwisterlich sozusagen. Der Einladung waren 57 Leute gefolgt! Mehr als wir uns vorgestellt hatten. Nicht nur aus Westeregeln, sondern auch aus den Nachbarorten, auch aus Staßfurt waren Neugierige angereist. Das hat uns sehr gefreut! Mit einem Gebet begannen wir den Abend. Unsere Gastgeber verwöhnten uns mit Tee und allerlei Gebäck. Die Zeit verging wie im Fluge! Nach gut zwei Stunden waren wir auf unserer virtuellen Pilgerreise mit dem Barkas wieder am Ortsschild Westeregeln angelangt. Nach dem Schlussgebet und dem Segenswunsch kam man noch ins Gespräch. Es war ein wunderbarer Abend und hat uns allen Freude bereitet. Danke noch einmal unseren Gastgebern und allen, die gekommen waren!
Detlef Grau
Taizégebet in Westeregeln
Der Bischof zu Besuch
in „St. Mechthild“ in Westeregeln
Welch Überraschung! Unser Bischof wollte im Rahmen seiner Visitation in unserer Pfarrei, auch zu uns nach Westeregeln kommen! Wir wussten, dass er sich gerade auf dem Lande ansehen wollte, wie Gemeindeleben auch unter schwierigen Bedingungen funktionieren kann, aber er ist für gewöhnlich auch bestens informiert und hat bestimmt auch von unserem leckeren Kuchen gehört. Es war sicher eine Mischung aus Beidem. Schnell wurde über unsere „St. Mechthild“ WhatsApp-Gruppe organisiert, wer welchen Kuchen backt, wer die Würstchen besorgt und wer den Kaffee kocht. Die Frage war nur, wohin mit dem Bischof? Einen Raum haben wir nicht mehr, in dem wir uns treffen können, eine Toilette auch nicht mehr. Wir kamen auf die Idee, im hinteren Bereich unserer Kirche auf der linken Seite die Kirchenbänke zu einem „U“ umzustellen, mit einem Tisch in der Mitte. Durch die Bankheizung hatten wir nun sogar Sitzheizung! Pünktlich fuhren die ganzen Bäcker, Kaffeekocher und Stullenschmierer mit ihren Tabletts vor und man fragte sich langsam, wieviel Bischöfe denn kommen würden😉. Der Bischof kam in Begleitung von Pfarrer Lorek und zwei unserer drei Gemeindereferenten, Pickels aus Aschersleben. Schön, daß wir sie auch einmal bei uns begrüßen konnten. Wir hätten aber auch alle drei Gemeindereferenten satt bekommen. Nach einem kurzen geistlichen Impuls von Jaqueline Zielke gab es noch ein Ständchen für unser Geburtstagskind Johannes. Dabei konnten wir den Bischof sicher mit unserer Sangesfreude überzeugen. Beim anschließenden Kaffee und Kuchen kam man schnell ins Gespräch. Den Bischof interessierte sehr, wie Glauben und Gemeindeleben unter so schwierigen Bedingungen und so weniger finanzieller Mittel so lebendig sein kann. Das hat ihn sicher überrascht. Durch die Lockerheit und die ungezwungene Atmosphäre kam es zu guten Gesprächen, einem Austausch von Ideen und Meinungen. Aber auch unsere Sorgen und so manche Ängste fanden sein Ohr, genauso wie unsere Träume und Wünsche. Ich denke, er konnte eine ganze Menge, auch aus einer kleinen Gemeinde wie der unseren, mit nach Magdeburg nehmen. Eigentlich wollte unser Bischof keine Rede halten, wie er zum Schluss betonte, es war dann aber doch eine geworden. Er sprach uns Mut zu, treu im Glauben zu bleiben und wünschte uns, unsere Lebendigkeit und unseren Frohsinn beizubehalten. Es war ein schöner Nachmittag, für uns alle!
Detlef Grau
Osterkerze-Fahrt
der Gemeinde Westeregeln